Familie & Seele

Ich habe durch Elke Waclawiczek vieles über Familien-und AhnInnen-Zusammenhänge gelernt. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus ist es wichtig, das eigene Leben immer in Verbindung zum ganzen Familiensystem und zum Kollektiv zu betrachten. Unsere Leiden werden oft über Generationen weitergegeben, und wir selbst stehen dann hilflos und ahnungs-los vor großen Fragen und Aufgaben.

Auf Seelenebene sind wir mit unseren Familien, unseren Ahninnen und Ahnen verbunden. Da die Seele durch den Körper spricht, können körperliche Symptome oder Krankheiten auch als Familien-oder Ahnen-Informationen  verstanden werden. Unserem ´Clan´ ist daran gelegen, dass wir uns selbst und das System heilen. Viele Familiendetails liegen jedoch im Verborgenen. Es ist persönlich, familiär und kollektiv sehr segensreich, die Schatten ans Licht zu holen...um zu SEHEN und zu SEIN!


Was sind Aschenkreise?

 

Im südlichen Afrika werden Aschenkreise immer dann durchgeführt, wenn jemand aus der Gemeinschaft für die Lösung seines/ihres Problems die Hilfe der Gemeinschaft/des Kollektives benötigt. Stets ist das ganze Dorf bereit diese Hilfe zu leisten, weil jeder weiß, dass es eigentlich kein Problem des Einzelnen gibt. Alle Einzelprobleme sind auch Kollektivprobleme. „Ich“ bin „Wir“ und „Wir“ sind „Ich“.

Es gibt die verschiedensten Formen dieser Aschenkreise, weil jede/r Sangoma (tradit. afrikan. Heiler) aufgerufen ist, im Zuge seines/ihres Wirkens den Flüsterungen der Ahnen zu lauschen und somit eigene Aschenkreise zu entwickeln. Im Vordergrund steht dabei immer das kollektive Bedürfnis nach sozialer, physischer, psychischer und spiritueller Gesundung des gesamten „Dorfes“. (Elke-M. Waclawiczek)